Wildblumenwieseneinsaat in Ellen

Die Biologische Station Nideggen organisiert aktiven Naturschutz

Ulrich Bergrath war für den NABU Kreisverband Düren dabei

Die Artenvielfalt auf unseren Wiesen und Wegrändern geht zurück. Dies ist nicht nur in der freien Landschaft, sondern auch in Dörfern und Städten zu beobachten. Das führt dazu, dass Insekten und andere Tierarten kein ausreichendes Nahrungsangebot mehr vorfinden. Bunt blühende Wiesen und Säume sind deshalb nicht nur eine Bereicherung des Landschaftsbildes, sondern sie liefern auch einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.

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Foto: Ulrich Bergrath

Da die günstigsten Aussaatzeitpunkte von Februar bis Mai und von August bis Oktober sind, hat hat die Biologische Station Nideggen in Ellen am 25.09.2019 eine Wildblumenwieseneinsaat organisiert. Vor Ort war auch Landrat Spelthahn der einleitende Worte sprach und den Kindern bei der Einsaat half.

 

Die Saat erfolgte breitwürfig von Hand. Es wird empfohlen, je die Hälfte des Saatgutes einmal längs und einmal quer über die Fläche zusäen.

 

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Foto: Ulrich Bergrath

Da der Boden vor einer Neuanlage gepflügt oder gefräst werden sollte, kam auch ein Traktor zum Einsatz. Mit einer Egge wurde anschließend eine feinkrümelige Bodenstruktur hergestellt, die den Pflanzen einen perfekten Start ermöglicht. Jetzt hoffen alle Beteiligten auf feuchte Witterung, denn Wildblumen-und Wildgräserkeimlinge benötigen mindestens 3 Wochen durchgehende Feuchtigkeit, um optimal zu quellen und zur Keimung zu gelangen.

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Foto: NABU/Eric Neuling

Die ersten Keimlinge erscheinen dann nach 2-3 Wochen. Die Entwicklung der Wildpflanzen erstreckt sich über eine ganze Vegetationsperiode. Einige Samen sind hartschalig und keimen erst im folgenden Frühjahr.

Mit etwas Glück sieht es in Ellen dann bald so aus: