Unsere Kreisgruppe stellt sich vor


Kindergruppe im Wald/Pflegemaßnahmen am Amphibienschutzzaun (Fotos: Achim Schumacher)


Der Naturschutzbund Deutschland, kurz NABU, hat in Deutschland mehr als 900.000 Mitglieder, die sich als aktive Umweltschützer oder als engagierte Förderer für die Natur einsetzen. Der NABU Kreisverband Düren e.V. hat rund 2.300 Mitglieder im Kreisgebiet Düren (Stand Ende 2025). Damit sind wir einer der größten und mitgliederstärksten Vereine im Kreis Düren.

 

Angefangen hatte alles am 24.01.1976, als die Kreisgruppe Aachen-Düren im Deutschen Bund für Vogelschutz (DBV) in Alsdorf gegründet wurde. Früher trug der NABU noch diesen Namen. Neben den 16 Gründungsmitgliedern bildete Gerhard Moll den Vorsitz. Circa drei Jahre später, am 01.01.1979, wurde beschlossen, dass sich die Kreisgruppe Aachen-Düren aus organisatorischen Gründen aufteilen sollte. Schon am 14. Februar war es dann soweit und die Ortsgruppe Düren war selbstständig, damals zunächst nur mit 120 Mitgliedern. Im Jahr 1990, nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, fand dann der Zusammenschluss mit den in der ehemaligen DDR neu gegründeten Landesverbänden zum Naturschutzbund Deutschland (NABU) statt. Somit wurde aus der Ortsgruppe Düren des Deutschen Bund für Vogelschutz die NABU Kreisgruppe Düren.

 

Unsere aktiven Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich aus Freude an der Natur und mit dem Ziel, die Natur zu schützen. Neben unseren Projekten und Aktivitäten bieten wir eine monatlich stattfindende Versammlung mit Film- und Fotovorführungen über die Natur sowie ausgewählte Exkursionen zu den besonders interessanten Plätzen bei uns im Kreisgebiet und darüber hinaus.

 

Bei unserer Arbeit kooperieren wir mit der biologischen Station im Kreis Düren und mit der Kreisgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND). Diese Kooperationen sind sehr wichtig, denn mit vereinten Kräften lassen sich Naturschutzbelange wesentlich besser umsetzen.

 

Der Zweck und das Ziel unseres gemeinnützigen Vereins ist laut unserer Satzung die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege, des Tierschutzes und das Eintreten für die Belange des Umweltschutzes einschließlich der Bildungs- und Forschungsarbeit in den genannten Bereichen.

 

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

a) das Erhalten, Schaffen und Verbessern von Lebensgrundlagen für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt in der freien Landschaft und im Siedlungsbereich sowie das Eintreten für den Schutz der Gesundheit des Menschen vor Schäden durch Umweltbeeinträchtigungen,

b) die Durchführung von Artenschutzmaßnahmen für gefährdete Tier- und Pflanzenarten,

c) die Erforschung und die Förderung der Erforschung der Grundlagen des Natur- und Umweltschutzes,

d) öffentliches Vertreten und Verbreitung der Ziele des Natur- und Umweltschutzes, z.B. durch Publikationen und Veranstaltungen,

e) das Mitwirken bei Planungen, die für den Schutz der Natur und Umwelt bedeutsam sind, und das Einwirken auf Gesetzgebung und Verwaltungen gemäß den genannten Aufgaben sowie das Eintreten für den Vollzug der einschlägigen Rechtsvorschriften; bei umweltrechtlichen Entscheidungen auch das Hinwirken auf die Einhaltung aller entscheidungserheblichen Rechtsvorschriften,

f) die Förderung des Natur- und Umweltschutzgedankens unter der Jugend, den Kindern und im Bildungsbereich,

g) Umweltbildung durch Heranführung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an die Natur,

h) die Zusammenarbeit mit Organisationen und Einrichtungen, die gleiche und ähnliche Ziele verfolgen und die Mittelweitergabe an in- und ausländische Körperschaften im Rahmen des § 58 Nr. 2 der Abgabenordnung,

i) die Beschaffung finanzieller Mittel. Dieses verbindet die Beziehungspflege mit dem Werben um den persönlichen finanziellen Einsatz für Zwecke des NABU.

 

Gemäß unserem Motto: "Für Mensch und Natur" versuchen wir, den Belangen des Naturschutzes und denen der Menschen gerecht zu werden. Da stehen auf der einen Seite die Menschen mit ihren Bedürfnissen zu wohnen, zu leben und auch die Natur zu erleben sowie die Industrie, die den Bedürfnissen der Menschen dient und von der wir alle profitieren. Hier muss vermittelt werden - und dazu fühlen wir uns berufen -, damit keine Seite die andere dominiert und damit ohne Fanatismus und fundamentalistischen Anspruch allen Beteiligten Lebensraum geboten werden kann. Auf der anderen Seite steht die Natur, die es zu erhalten gilt, damit zukünftige Generationen davon profitieren.

 

Sollten Sie nun neugierig geworden sein und Interesse an der Naturschutzarbeit zeigen, besuchen Sie uns bei einer Monatsversammlung, einer Exkursion oder an unserer Beobachtungsstation. Wir bieten viele Möglichkeiten, sich an der Naturschutzarbeit zu beteiligen. Da ist für jeden etwas dabei.