
Streuobstwiese Kreuzau-Winden
Auf der Wiese am Sportplatz in Winden sind alle gepflanzten Bäume gut angewachsen und die eingesäte Wildblumenwiese hat sich ebenfalls sehr gut entwickelt. Das war natürlich nur möglich aufgrund unserer Helfer, die Wege freigeschnitten, Brombeeren und Holunder entfernt, die Zäune sowie das Gartenhäuschen repariert haben. Auch um die Wiese herum musste das ein oder andere weggeschnitten werden, was unser Beirat bemerkt und organisiert hatte. Vielen Dank an alle Helfer! Jetzt fühlt sich der Dachs in seinem Bau wieder sehr wohl und die Benjeshecke, die jedes Jahr etwas größer wird, bietet vielen Tieren einen Unterschlupf.

Streuobstwiese Kufferath
Auch die gepachtete Wiese in Kufferath entwickelt sich sehr gut. Vor allem pflegen Lea und Stefan Hössl die Wiese sehr gewissenhaft. Das Gras wurde gemäht und das Mahdgut abgeräumt, damit eine Wildblumenwiese entstehen kann. Teilweise haben sie mit der Sense gearbeitet, was einer Wildblumenwiese sehr zugute kommt. Die Obstbäume wurden von Thomas Kelter geschnitten, wobei er uns geduldig erklärte, wie man sinnvoll schneidet, damit wir das auf Dauer selbst tun können. Dabei entdeckte er eine alte Birnensorte, von der er Reiser für Veredelungen nehmen konnte. Viele alte Streuobstwiesen weisen noch alte Obstbaumsorten auf, die man kaum noch kennt. So hat die Wiederaufnahme der Pflege neben der Erhaltung der Artenvielfalt auch einen kulturellen Wert. Da die Bäume lange Zeit nicht geschnitten worden waren, hat ihnen der Schnitt sehr gut getan und sie wachsen wieder besser. Im Juni konnte dann die Kindergruppe aus Ginnick zusammen mit Thomas Kelter Süßkirschen ernten, so dass die Kinder auch den Wert einer solchen Wiese erfahren konnten.

In Planung: Streuobstwiese an der Burg Nideggen
Im nächsten Jahr werden wir uns um eine weitere Streuobstwiese kümmern. Sie liegt direkt an der Burg in Nideggen und wurde bisher von der Unteren Naturschutzbehörde gepflegt. Wir pachten sie und werden die Bäume sowie die Wiese pflegen so gut wir können. Hierfür brauchen wir noch Helfer! Unsere Kreisgruppe kann nur so viele Streuobstwiesen pflegen wie sie auch aktive Helfer hat, die mit anpacken. Deshalb wäre es toll, wenn sich noch mehr Menschen angesprochen fühlen würden, hier mitzuhelfen und ein Auge auf die jeweilige Wiese haben. Auf diese Weise kann viel für die Artenvielfalt in unserer Region getan werden. Es wäre schön, wenn sich zu jeder Wiese eine Gruppe von Aktiven finden würde, die sich verantwortlich für ihre Pflege fühlen.
Wer Interesse hat mitzumachen kann sich gerne mit Heidrun Schwarthoff in Verbindung setzen.