Ein Wolf aus dem angrenzenden hessischen Reinhardswald riss im Jahr 2009 bei einem Streifzug in Ostwestfalen ein Schaf: Es war der erste Wolfsnachweis in Nordrhein-Westfalen seit 1835. Anfang 2015 bestätigte eine DNA-Probe, dass ein Wolf im Kreis Minden-Lübbeck unterwegs war.
Lange galt NRW nur als Wolfserwartungsland. Seit Anfang Oktober 2018 existiert ein erstes offizielles Wolfsgebiet, das Teile des Kreises Wesel, Kleve, Borken und Recklinghausen sowie der Städte Bottrop und Oberhausen umfasst.
Nachdem nun Ende 2024 ein neues Territorium "Rureifel" bestätigt wurde, ist es auch im Kreis Düren an der Zeit, sich mit dem Thema zu befassen.
Wir möchten für ein Miteinander von Wölfen, Weidetieren und Menschen werben. Dem Herdenschutz kommt dabei eine bedeutende Rolle zu.
Im Dezember hat das Bundeskabinett beschlossen, den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufzunehmen. Das soll den Abschuss von auffälligen Wölfen bis hin zur sogenannten „Bestandsregulierung“ deutlich erleichtern und damit scheinbar die Weidetierhalter von ihren diesbezüglichen Sorgen befreien. Aber liegt tatsächlich ein günstiger Erhaltungszustand vor? Es gibt Zweifel. mehr
Je mehr Wölfe nachgewiesen wurden, desto lauter wurden die Forderungen nach Regulierung der Zahl insbesondere durch Landwirte. Was zu der Frage führt: Brauchen wir den Wolf überhaupt? mehr
Am 24.05.2025 erschien in der Dürener Zeitung ein kleinerer Artikel mit der auffälligen Überschrift: "Wolf schlägt tagsüber zu". So ein fast reißerischer Titel machte uns neugierig. mehr